Montag, 15. August 2016

[Blogtour] "Dunkler Herrscher - Geist der Finsternis" von Marc Stehle


Hallo Ihr Lieben,

und willkommen zum vierten Tag unserer großen Blogtour zu "Dunkler Herrscher - Geist der Finsternisvon Marc Stehle. Bislang habt ihr schon so einiges über die das Buch und die Inhalte erfahren dürfen.

Ich erzähle euch heute ein wenig über das "Lied der zehn Mächte", welchen ein wenig die Entstehung der Welt in welcher die Geschichte spielt, erzählt.



Hier geht's übrigens noch einmal unseren gesamten Blogtour-Fahrplan.
 
Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann ab dem 17.08. auf allen teilnehmenden Blogs.

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"Das Lied der Zehn Mächte"

Das „Lied der Zehn Mächte“ erzählt die Geschichte der Entstehung der Welt Thersias, in welcher das Buch spielt. Ich möchte euch diese Geschichte heute, am vierten Tag unserer Blogtour gerne vorstellen:

Vor Thersias gab es nichts als Dunkelheit in der Welt. Absolute Finsternis, unbezwingbar und ewig. Doch dann erwachten sechs Geschwister, drei Brüder und drei Schwestern und veränderten das Antlitz der Welt.

Der Älteste erschuf die Welt und gab ihr eine feste Form. Er erschuf die Erde, Steine, Felsen, Berge und Täler entstanden und er blickte zufrieden auf seine geschaffene Welt und nannte sich König. Er nahm einen Edelstein aus den Tiefen der Welt, die er geschaffen hatte, setzte ihn in seine Krone und nannte sich Zirkonkönig.
Die Zwillingsschwester des Zirkonkönigs hatte ein sehr sprunghaftes Wesen. Zeiten überdauernde Felsen waren nicht ihr Ding. Auch wenn ihr gefiel, was ihr Bruder erschaffen hatte, wollte sie ein wenig Wandel in die Welt bringen und erschuf den Himmel – immer in Bewegung und doch nicht zu greifen, stark und ungestüm. Als ihr Bruder sah, wie die ersten Winde und die Luft über die Welt wehten, überreichte er ihr einen Edelstein und so wurde aus der ältesten Schwester die Topaskönigin.

Bildquelle

Der zweite der Brüder besaß eine unvergleichliche Kraft. Diese Kraft wollte er auch in die Weltenschöpfung mit einbringen und ließ gleißende Lohen herabsinken und erfüllte die Gebeine des Landes mit flüssigem Feuer, um sie von innen zu wärmen. Als der Älteste dies sah, überreichte er seinem Bruder einen weiteren Edelstein und so wurde aus ihm der Rubinkönig.

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Auch dem Wandel und der Bewegung verbunden war die Schwester des Rubinkönigs und so wollte sie es ihrer großen Schwester gleichtun. Sie war es, die den ersten Regen auf das noch so junge Land fallen ließ, die die Gräben und Schluchten flutete und aus ihnen Seen, Flüsse und Meere machte. Als der Zirkonkönig sah, wie sich sein Glanz und der seiner jüngeren Schwester im Wasser spiegelten, war er so erfreut, dass er ihr einen Edelstein überreichte und sie zur Saphirkönigin wurde.

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Als nun die jüngste Schwester dieses wundervolle Land betrachtete, war ihr dieses aber zu leer und leblos. So erlaubten ihr die anderen, das Land nach ihren Wünschen und Ideen mit Leben zu füllen. Pflanzen begannen zu wachsen, viele verschiedene Tiere entstanden und bevölkerten die Welt, die Kraft der Natur konnte sich entwickeln. Je länger wie aktiv wirkte, desto vielfältiger und bunter wurden ihre Schöpfungen und sie ersann viele neue Arten. Den Zirkonkönig freute dies so, dass er ihr einen Edelstein gab und sie somit zur Smaragdkönigin machte.
 
Bildquelle

Das stetige Treiben der Welt weckte im jüngsten Bruder die Befürchtung, dass das Leben ohne eine Pause irgendwann ermüden und kraftlos werden könnte. Er wollte der Welt ein Geschenk der Rueh und des Ausgleichs schenken und so erschuf er die Kälte des Winters über Thersia und breitete eine weiße Decke aus Schnee über das Land. Darunter konnte das Leben ruhen um danach mit frischer Kraft neu zu entstehen. Der Zirkonkönig schenkte ihm zum Dank ebenfalls einen Edelstein und er wurde zum Diamantkönig.

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Nach diesen sechs Mächten Erde und Luft, Feuer und Wasser, Natur und Winter so trat noch eine siebte Macht in die Welt: das Leben. Es erwachte in den Schöpfungen der Smaragdkönigin und ließ diese gedeihen und selbst neues Leben zu erschaffen. Das Leben verbindet alle Geschöpfe miteinander. 


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Aber mit dieser Macht einher entstand auch die achte Macht in Thersia, untrennbar mit dem Leben verbunden und doch im krassen Widerspruch, der Tod war in die Welt geboren.

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Doch es zeigte sich, dass die Dunkelheit von einst nicht leer war. Uralte Westen bewohnten die Dunkelheit, lange bevor die sechs Könige die Welt erschufen und wurden nun aus ihrer Ruhe gerissen. Entsetzliche Ungeheuger, abscheulich und gewaltig erhoben sich, mit einem Hass auf diese neue Welt in ihrer Vielfalt und Fülle. Sie begannen, unter dem trüben Licht der Sterne das Land zu zerschmettern. Berge, Wälder und das Leben selbst wurden unter ihnen vernichtet. 

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Voller Entsetzen betrachteten die sechs Könige den tosenden Sturm der Zerstörung und des Todes und so gab jeder der Könige einen Teil seiner Kraft und gemeinsam schufen sie eine neunte Kraft, eine Waffe gegen das Übel, welches ihre Welt zu zerstören drohte. Sie erschufen ein Licht, das alle anderen Lichter überstrahlte und die Uralten voller Qualen ob der Helligkeit zurück in die Gebeine der Welt trieb, wo ihr Hass und ihr Zorn weiter wuchsen: Die Sonne. 
Doch auch die gleißende Sonne zum Schutz gegen die Uralten, vermochte ihre Kraft nicht ewig zu entfalten und musste immer wieder ausruhen. Aus Angst, die Uralten würden dies auszunutzen wissen, erschuf der Zirkonkönig eine zehnte Kraft, ein zweites Schild aus reinstem Silber, welches das Licht des Tages einfing und nachts den Himmel erleuchtete. So durfte die Sonne sich ausruhen, während der Mond über die Nacht wachte und die Rückkehr der schrecklichen Feinde verhinderte. Das Licht war in die Welt geboren und bildete die stärkste Waffe der Sechs Könige und all ihrer Schöpfungen gegen die stets lauernde, alles überdauernde Macht der Finsternis.


So wurde die Welt Thersia, wie wir sie heute kennen, erschaffen und die Zehn Mächte, die sie geformt hatten fanden ihren Einzug in die Welt: Erde und Luft, Feuer und Wasser, die Kraft der Natur und des Winters, Leben und Tod, Licht und Dunkelheit. All dies wird besungen und schauspielerisch dargestellt in der Geschichte selbst.


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"Dunkler Herrscher - Geist der Finsternis"



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  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 29.07.2016 um 23:59 Uhr.


ICH DRÜCKE EUCH ALLEN DIE DAUMEN!!

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    Dank erst einmal für diesen tollen Beitrag zur Entstehung der Welt Thersias.

    Schön wie das Entstehen dieser Welt so bildlich hier da gestellt wird.

    Deshalb gefällt mir der folgende Satz aus dem heutigen Beitrag auch so gut

    .....Vor Thersias gab es nichts als Dunkelheit in der Welt. Absolute Finsternis, unbezwingbar und ewig. Doch dann erwachten sechs Geschwister, drei Brüder und drei Schwestern und veränderten das Antlitz der Welt.

    Voller Poesie am Anfang alles nur ein grau in grau, aber plötzlich durch das Erwachen der sechs Geschwister...keimt das Pflänzchen "Hoffnung " für die Welt auf.

    Schön wie jeder der Geschwister seinen Teil zur guten Gelingen der Welt beiträgt..ist meiner Meinung fast wieder zu herrlich und vollkommen und siehe da, als bestätigt sich da meine Vermutung ...der Tod und diese Dunkelheit, die es wohl erst ermöglicht hat. Machen sich auch einen Platz auf dieser Welt.

    Vielleicht braucht alles perfekte auch einen Gegenpart um im Gleichgewicht zu bleiben und so denke ich mir, ist die Dunkelheit und der Tod genau richtig am Zünglein der Waage des Lebens.

    Denn wer mag nur Tage voller Sonnenschein und allem Schönen? Es erdet die Menschen, die Natur und alles was wichtig ist für eine Leben auf einer Welt. Und macht sie auch möglicherweise dankbarer für alles was sie erreichen oder erreichen werden.

    Also gibt es in der Welt Licht und Schatten und beides hat seinen, berechtigten Platz auf der Welt und im Gefüge der Menschen und des Lebens.

    LG..Karin...

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  2. ich bin so faszinierend mitgerissen worden das ich gar nicht aufhören wollte zu lesen! :-) Dee Natur die neu zum Leben erweckt und alles erstrahlen lässt- einfach wundervoll.
    VLG Jenny

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  3. Hallo,
    Ich fand die Entstehungsgeschichte interessant und faszinierend. Aus dem grauen, trostlosen "Etwas" wurde eine hoffnungsvolle, blühende und schöne Welt. Und das durch die Zusammenarbeit und -halt der Geschwister. Interessant fand ich auch, dass jeder von ihnen zum Dank einen Edelstein bekommen hat :)
    Liebe Grüße

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  4. Hallo,
    erstmal danke, dass du die Entstehungsgeschichte so schön mit Bildern hinterlegt hast, so kann ich mir es noch besser vorstellen.
    Eine schöne Geschichte, wie sich alles entwickelt, erblüht, aber nicht nur positiv ist, sondern es immer die Gegensätze gibt.
    Am Ende Sonne und Mond haben mir ja am besten gefallen.

    lg, Jutta

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  5. Hallo,
    danke für den tollen Beitrag. Die Geschichte mit den klasse Bildern hat mich total gefesselt. Aus der Dunkelheit wurde eine helle Welt erschaffen, durch das Erwachen der 6 Geschwister. Ich kann es mir richtig gut vorstellen nach dieser Erzählung.
    Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch.
    LG
    Anni

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  6. Hallo,

    danke für den tollen Beitrag... die Geschichte konnte mich auf jeden Fall begeistern und fesseln, vor allem auch wegen der tollen Bilder... sie macht zusätzlich noch Lust auf das Buch ;)

    LG

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  7. Hallo,

    ich bin schon sehr fasziniert und bin jetzt noch gespannter auf das Buch.

    LG
    SaBine

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  8. Hallo Jens,
    vielen Dank für diesen interessanten Beitrag ... Wow ... ich bin immer noch hin und weg ... wirklich eine faszinierende Beschreibung der Entstehung der Welt ... aus einem dunklen tristen Nichts entstand nach und nach eine wundervolle helle Welt ... und macht mich nun noch neugieriger ;)
    Liebe Grüße,
    Sandsch @ Sandys Welt

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