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Donnerstag, 21. April 2016

[Rezension] "Witch Hunter" - Virginia Boecker

Autorin: Virginia Boecker
Titel:     Witch Hunter

Seiten:   400
Verlag:   dtv (junior)

Preis Print / E-Book: 17,95 € (gebunden) / 15,99 €

Zur Leseprobe.



Zum Inhalt:
Die 16-jährige Elizabeth Grey sieht harmlos aus und ganz und gar nicht so, als könnte sie einen Hexer vergiften oder zehn Totenbeschwörer nur mit einem Schwert und einem Beutel Salz überwältigen. Trotzdem gehört Elizabeth zu den gefährlichsten Hexenjägern in Anglia.

Doch als sie mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und selbst der Hexerei angeklagt. Wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen.
Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich auf.

Doch was wird der Preis sein, den sie dafür bezahlen muss?



Meine Meinung:
Zunächst einmal ein Dankeschön an den dtv-junior, dass ich dieses Exemplar im Rahmen der Blogtour zum rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Das Buchcover ist recht interessant, wobei ich mich gefragt habe, wieso das Mädchen komplett in weiß gehalten ist (inklusive der Haare). Auch wirkt das Mädchen auf dem Cover für mich älter als 16 Jahre. Aber ansonsten ist das Cover ansprechend gestaltet.

Die Protagonistin Elizabeth spielt die Hauptrolle in dem Buch und entführt uns in eine mittelalterliche Welt, in welcher zwei Parteien aufeinander treffen. Diejenigen, die jegliche Form von Magie ablehnen und die andere, die Magie praktiziert (oder auch nur irgendwelche Kräuter bei sich trägt). Die Hexen und eben jene, die Magie praktizieren werden verfolgt und sollen ausgelöscht werden. Elizabeth ist eine toughe junge Frau, die sich auf die Jadt nach Hexen und Magier macht, um diese zu verhaften.

Erst nach und nach lernt man sie ein wenig kennen und erfährt auch, was hinter dieser toughen Fassade steckt, nämlich ein Mädchen, dass schon einiges in ihrem Leben erleben musste und die eine Mauer um sich gezogen hat, um sich in der harten Welt zu behaupten. Anfangs war ich ein wenig unsicher, was ich von ihr halten soll, aber im Laufe der Geschichte hat sie sich uns (den Lesern) offenbart und sie begann "menschlich" zu werden. 

Zusammen mit den anderen Charakteren, die nach und nach im Buch auftauchen und alle eine bestimmte Rolle spielen, begegnet sie der Partei, die sie zu vernichten geschworen hat und muss erkennen, dass nicht immer alles, was sie zu wissen glaubte, auch der Wahrheit entspricht. Magie kann nicht nur zerstören, sondern auch heilen, Ängste sind zum überwinden da und ein Wiedergänger muss kein Unhold sein...

Alle Charaktere, egal, wie groß die Rolle ist, die sie im Buch wahrnehmen, sind authentisch beschrieben und man kann sich gut in sie hinein versetzen. Auch die Liebe findet ihren Platz im Buch... und das nicht nur bei einer Person!Es wird derzeit an absoluter Hype um dieses Buch gemacht, den ich nicht komplett nachvollziehen kann. Ich wurde sehr gut unterhalten und ich habe es in kürzester Zeit gelesen. Es war kurzweilig und es kam an keiner Stelle Langeweile auf. Am Ende bleibt man mit einem riesigen Cliffhanger zurück, vor allem wenn man sich die Leseprobe vom zweiten Band zu Gemüte führt. 

Fazit:
Für mich ist "Witch Hunter" ein gelungenes Jugendbuch mit Charakteren, die mir so oder so ähnlich in anderen Büchern schon einmal begegnet sind. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, vor allem, vor dem Hintergrund der Hexenverfolgung in der damaligen Zeit. Interessante Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln und nach und nach zu einer würdigen Person reifen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 möglichen Sternen.

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