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Donnerstag, 10. Juni 2021

[Rezension] "Whalea" von Laura Ventur

Autorin: Laura Ventur
Titel: Whalea (Die Saga von Whalea)

Verlag: Neopubli GmbH
Umfang: 304 Seiten

Preis: 12,99 € (Softcover)
           4,99 € (Ebook)

Hier geht's zur Leseprobe.


Zum Inhalt:

Zwei Leben, zwei Welten. Strikt voneinander getrennt und dennoch untrennbar miteinander verwoben durch die Zeit. Obwohl Rosa, Wächterin in Whalea, überzeugt ist, ihr lang gehütetes Geheimnis in den Tiefen ihrer fantastischen Dimension unauffindbar versteckt zu haben, spült das Schicksal ihr die Vergangenheit vor die Füße: Ben. Doch als der Frankfurter Banker Ben von Thalau unfreiwillig in Whalea auftaucht, stellt das nicht nur ihr Leben auf den Kopf. Denn Menschen sind in ihrer Welt strengstens verboten. Und er hat alle Hände voll zu tun, in der whaleanischen Realität nicht den Verstand zu verlieren. Für Rosa und ihre Gefährten beginnt ein beispielloser Spießrutenlauf. Sie müssen den Fremden wieder nach Hause bringen, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Dafür ist Rosa bereit, alle Tabus zu brechen. Nur so kann sie ihr Geheimnis bewahren. Allerdings hat sie die Rechnung ohne Ben gemacht. Der hat ganz andere Pläne. 

Meine Meinung:

Das Werk von Laura Ventur hat einen sehr geheimnisvollen Namen und liest man nur den Klappentext, so malt man sich die wunderbarsten Fantasy-Geschichten aus. Das Cover selbst muss ich sagen, spiegelt zwar das Buch sehr gut wieder hat mir persönlich aber nicht so gefallen - Geschmackssache. Dafür liegt das Buch haptisch gut in der Hand und auch die Schrift ist gut zu lesen.

Als ich dann begann zu lesen, war ich direkt im Geschehen. Ohne lange Vorgeschichte entführt uns die Autorin in eine Fantasy-Welt mit sprechenden Katzen, Pfeife rauchenden Kleinwüchsigen und noch einigen mehr. Man muss sagen, dass diese Whalea-Fantasywelt so überhaupt nichts mit den blutrünstigen High-Fantasywelten zu tun hat, die man oft damit assoziiert. Keine Zwerge mit Äxten, keine Trolle, Orks oder gewaltige Schlachten. Dafür mit liebevollen Charakteren, die in einer einfachen, aber "gemütlichen" Welt leben.

Neben der alten Dame Rosa, die sehr authentisch jedoch zu Beginn auch etwas geheimnis-krämerisch ist und man wenig über sie erfährt, hat man aber schnell ins Herz geschlossen. Ben hingegen ist der "typische" Banker, der nicht weiß, wass ihm passiert und auch erst einmal eine Weile braucht, bis er akzeptiert, dass die Welt nun einmal auch ein wenig anders sein kann, als die Welt, die er kennt - und in Whalea ist vieles ganz anders.

Gelungen fand ich die Idee von Laura Ventur, die historische Welt der Hexenverbrennungen im Mittelalter in die Geschichte zu verweben und dass die Hexen aus Whalea damals schon unter uns lebten - und vielleicht noch bis heute leben... ;-)

Fazit:

Ein insgesamt gelungener Auftakt zu einer Saga mit einem offenen Ende, der weitere Bücher vorbereitet. Trotz interessanter Charaktere, blieben diese etwas blass und es entstand mir zu wenig Spannung. Die Handlungen waren zwar überwiegend nachvollziehbar, aber das Buch braucht aus meiner Sicht sehr lange, bis man das Gefühl hat, "in ein (kleines) Abenteuer zu geraten". Aus diesem Grund vergebe ich für das Werk 3 von 5 möglichen Sternen.


 

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