Freitag, 9. März 2018

[Rezension] "Elayne 1: Rabenkind" - Jessica Bernett

Autorin: Jessica Bernett
Titel: Elayne 1: Rabenkind

Verlag: Sternensand Verlag
Umfang: 313 Seiten

Preis Print / Ebook: 12,95 € (Taschenbuch) / 6,99 €

Hier geht's zur Leseprobe.



Zum Inhalt:
Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt.
Eine Bürde, die sie kaum tragen kann.
Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht.


Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter.


Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt, was Jessica Bernett und der Sternensand Verlag hier veröffentlicht haben. Es ist für mich eine Mischung aus historischem Roman, gespickt mit ein wenig mystischer Fantasy.
Der Plot spielt in der mittelalterlichen Zeit der kalten Burgen, großen Schlachten und starken Rittern. Aber auch Magier sind zu dieser Zeit unterwegs um die Welt ein wenig besser (??) zu machen. ;-)  König Artus ist seine Weggefährten begegnen uns in dem Buch und natürlich darf in diesem Zusammenhang auch eine Prinzessin und die Liebe nicht zu kurz kommen. 

Elayne ist eine wahre Prinzessin und doch hat sie oftmals einen eigenen Kopf, der in der damaligen Zeit, in der Frauen nichts "zu melden" hatten, nicht immer gut ankommt - aber bisweilen notwendig ist. Was mir an Elayne imponiert hat und was der heutigen Jugend (im pubertierenden Alter von 14-15 Jahren) leider oftmals fehlt, ist ein gesundes Maß an Verständnis für die Umwelt, die Mitmenschen und die Notwendigkeit auch mal etwas ungeliebtes Tun zu müssen. Elayne ist sehr sensibel, was ihre Umwelt angeht. Sie hat einen Blick für die Nöte und Bedürfnisse der Mitbewohnern der Burg - ob von königlichem Blut oder vom Stallknecht; sie hat das Selbstbewusstsein zu helfen und auch ihrem Vater mächtig die Leviten zu lesen. Die ist tough und weiß sich zu helfen, da ihr Vater ihr nur wenig Halt gibt. Und doch hat sie auch eine Seite, in der sie verspielt ist, an Märchen und die ewige Liebe glaubt und "Fabelwesen" beschützen muss. Doch nicht immer ist die Liebe so einfach, wie uns viele Bücher uns weismachen wollen und so muss auch Elayne erkennen, dass nicht alles perfekt sein kann.

Für mich war das Buch ein interessanter Zeitvertreib, leider hat er mich nicht so mitgerissen, wie ich es erhofft hatte. Es ist zwar sprachlich gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen, auch stimmen aus meiner Sicht die Details, doch irgendwie wartete ich ein wenig vergebens auf den Punkt im Buch, der mich hat "WOW" ausrufen lassen. Es war ein wenig zu vorhersehbar.

Am Ende habe ich gedacht, jetzt kommt doch noch ein wenig Spannung auf, denn es geschah unglaublich viel und Jessica Bernettt hat noch einmal eine interessante Wendung in die Geschichte gebracht, doch war diese leider so schnell vorbei, dass ich enttäuscht war. 

Fazit:
Ein flüssig zu lesender Plot, der für mich leider nur ein wenig "dahingetröpfelt" ist und Spannung vermissen lies. Zu vorhersehbar für meinen Geschmack, wobei das Mädchen Elayne mit ihrem Wesen und ihrer Reife mich durchaus zu überzeugen wusste. Leider kann ich nicht mehr als 2 von 5 möglichen Sternen vergeben.


Keine Kommentare:

Kommentar posten