Dienstag, 10. Februar 2015

Gemeinsam Lesen #3-2015


Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam!
Eine Aktion von Asaviel, den Schlunzenbücher und Weltenwanderer übernehmen durften.


Beantwortet einfach die folgenden Fragen (die ersten drei sind immer gleich, die letzte wechselt wöchentlich):

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Dicke Wälzer (ab 500 Seiten) - lest ihr sie gerne oder scheut ihr euch davor? Und warum?

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

"Grauwacht" von Robert Corvus. Seite 152 von 432 Seiten.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Vielleicht befanden sie sich auf den gleichen Schlitten wie die Schriftstücke, die Orresta aus dem Arbeitszimmer von Natas Vater geholt hatte."


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Das Buch lässt sich etwas schwierig an, macht dann aber Lust auf mehr, als die vielen fremden Begriffe für Personen, Plätze, Tiere und Dinge erst einmal alle nachgeschlagen sind. Bislang betimmt nicht der Kampf das Geschehen, sondern eher die Gemeinschaft und das Leid der Personen, die nicht das Privileg haben, in einer Stadt zu wohnen. Auch die Angst um die Familie spielt eine große Rolle.

Schön, auch mal einen Fantasy-Roman zu lesen, bei dem es nicht nur um den Kampf geht, sondern bei dem auch die anderen Werte eine Rolle spielen.


4. Dicke Wälzer (ab 500 Seiten) - lest ihr sie gerne oder scheut ihr euch davor? Und warum?

Also ich muss sagen, dass ich, egal wie dick ein Buch ist, nicht davor zurück schrecke. Es geht doch nicht um die Dicke eines Buches, sondern um die Inhalte - und wenn diese gut zu lesen sind, kann das Buch auch 2.000 Seiten haben und es wird nicht langweilig (allenfalls ein wenig schwer zu halten).

Mir geht es da ähnlich wie Weltenwanderer. Ich habe in letzter Zeit einige Serien gelesen und zusammengenommen haben diese ja auch deutlich mehr als 500 Seiten.

Dünnere Bücher haben zwar (manchmal) auch ihren Reiz, aber da habe ich dann oft das Gefühl, dass die Story so schnell voranschreitet, ohne dass auf Details (Personen, Gefühle, Eindrücke ...) eingegangen wird. Manchmal ist die Geschichte dann schon wieder "vorbei", bevor ich mich auch gefühlsmäßig in die Protagonisten hineinversetzen konnte.

Kommentare:

  1. Einen schönen guten Morgen!

    Die Erwähnung zwecks schwierigem Halten von Wälzern ist gar nicht so unbedeutend :D Manchmal schmerzt es mich wirklich in der Hand, vor allem weil ich mittlerweile die Angewohnheit habe Taschenbücher ja nicht zu knicken. Das wird dann schonmal ungemütlich :D

    Liebe Grüße und gute Lektüre!

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  2. Huhu,

    dein Buch kenne ich nicht, sieht aber vom Cover her interessant aus. Werde ich mir auf jeden Fall näher anschauen :)

    Wälzer sind bei mir so eine Sache, ich scheue davor schon zurück. Vor allem wenn es eine Trio oder Reihe ist. Bei einem Einzelband kann ich mich da schon eher aufrappeln, aber wenn ich ein Wälzer lese muss ich wirklich Lust drauf haben ^^

    LG Dinchen

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  3. Huhu:)

    Ich denke einfach, dass man es nicht nur von der Seitenzahl abhängig machen darf. Wenn mich ein Buch total anspricht, lese ich es auch - auch mit über 500 Seiten. Und natürlich können auch 200 Seiten Bücher schrecklich langweilig/zäh sein, gar keine Frage. Ist ganz unterschiedlich, aber bei mir liegen die dicken Bücher viel länger im Regal als die dünnen...

    LG, Claudia :)

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  4. Ohje - wenn ich in einem Buch erstmal alles mögliche nachschlagen muss, verliere ich oft die Lust. Deswegen tue ich mich mit High Fantasy oft so schwer, und deswegen habe ich "Game of Thrones" so lange vor mir hergeschoben... (Wobei ich das inzwischen angefangen habe und überhaupt keine Probleme hatte, mir die Charaktere usw zu merken.)

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  5. Hallo :)

    Ich kenne zwar das Buch nicht, aber als ich deinen Header gesehen habe, ging mir direkt das Herz auf! Ich habe nämlich das gleiche Bild letztens verwendet, um in einem Post zu beschreiben, wie ich mir das Fuchs-Tattoo vorstelle, das ich irgendwann mal haben will :D

    Liebe Grüße und Entschuldigung für diese völlig sinnfreie Information xD
    MissDuncelbunt

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  6. Hey~
    Ich sehe es auch so wie du. Egal wie viele Seiten ein Buch hat, das ist kein Grund, es nicht zu lesen.
    Ich würde mal sagen, wenn man bei einem kurzen Buch das Gefühl hat, sich nicht in die Charaktere hineinversetzen zu können, ist es wohl nicht so wahnsinnig gut geschrieben, denn ich kenne durchaus kurze Bücher, in denen das anders ist. Es war alles gesagt, was gesagt werden musste. Aber wahrscheinlich hängt das auch vom Leser selbst ab. Manch einer braucht eine ausführlichere Beschreibung und dem anderen genügen zwei Sätze ^^
    Aly
    Gemeinsam lesen #33

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  7. Huhu,

    mir ist die Seitenzahl auch meist egal, wobei ich bei dickeren Büchern oft mehr Motivation brauche, um einmal damit anzufangen ^^ Das mit dem Halten ist allerdings auch ein wichtiger Punkt :D Ich lese dickere Bücher meist am Schreibtisch, weil ich sie dort einfach ablegen kann... ^^

    Liebe Grüße
    Filia
    Mein Beitrag zu Gemeinsam Lesen

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  8. Ich lese dicke Wälzer gerne, eben weil - wie du auch schon gesagt hast - soviele Details zu Personen, Umgebung und auch Gefühlen und Gedanken beschrieben sind. Das vermisse ich in dünnen Büchern - nicht, dass es das da nicht auch gibt, aber eben nciht in dem Maße wie bei einem Wälzer. Ich finde auch, dass es in dünnen Büchern mehr darum geht, die Handlung voranzutreiben - und das finde ich manchmal schade.
    LG Sabine

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  9. Hallo Jens,

    ich glaube Wälzer als auch dünne Bücher haben ihre Vor- und Nachteile. Deshalb ist wohl meist eine Stimmungsfrage, was man momentan lesen möchte. :-)

    Ganz liebe Grüße
    Caro

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  10. Hallo :)

    Grauwacht kannte ich bisher noch nicht, aber so wie du es beschreibst scheint es einen Blick wert zu sein. Ich werde mir das jedenfalls mal näher anschauen.
    Und ich gebe dir Recht, wenn du sagst, dass Reihen ja auch nichts weiter sind als Wälzer, die auseinander gepflückt wurden *lach*. Zumindest könnte man bei vielen Reihen so einen Eindruck bekommen, gerade wenn die Bände wirklich nahtlos ineinander übergehen. Das Problem mit dem Halten beim Lesen ist aber ein gutes Argument! ;D

    Schönen Blog hast du übrigens, da folgt die Leseeule dem Lesefuchs doch glatt ;D

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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  11. Guten Morgen! :-)

    Fantasy lese ich eigentlich gar nicht sooo gerne, allerdings klingt es sehr interessant, was du da schreibst. Das es auch mal um die Gemeinschaft geht und nicht nur die Kämpfe im Vordergrund stehen. Das könnte fast schon was für mich sein.^^

    Mit den dicken Wälzern stimme ich dir vollkommen zu. Manche dünne Bücher haben durchaus ihren Reiz, gehen dann aber vlt nicht sehr tief (was ja manchmal auch wirklich okay ist). Es kommt ja bekanntlich nicht auf die dicke an, sondern auf den Inhalt. Und wenn innerhalb von 500 Seiten nichts passiert, können die sich auch wie 2000 anfühlen. Nur nicht so schwer zum halten. :-D

    LG
    Tilly

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