Dienstag, 19. April 2016

[Blogtour] "Mitternachtsrot" - Bianca M. Riescher



Hallo Ihr Lieben,

und willkommen zum zweiten Tag der Blogtour rund um den Fantasy-Roman "Mitternachtsrot" von Bianca M. Riescher (erschienen im Verlag ohneohren). Gestern hat Nadja euch das Buch vorgestellt. Ich erzähle euch heute ein wenig über die Geographie des Landes Dschanor, aber lest selbst...

Hier geht's übrigens noch einmal unseren gesamten Blogtour-Fahrplan zu "Mitternachtsrot". Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann am 24.4. auf allen teilnehmenden Blogs.

Meine Rezi zu diesem Buch findet ihr übrigens hier und unseren kompletten Tourplan findet ihr hier.

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Die Geographie von Dschanor

Die Autorin Bianca M. Riescher entführt und in eine Welt, deren Handlungsorte nicht gegensätzlicher sein könnten. 

Auf der einen Seite gibt es im Osten von Dschanor eine dicht bewachsene Waldregion, in welcher auch die Protagonistin Lisaan beheimatet ist. Im Westen des Landes erstreckt sich eine ausgedehnte Wüstenlandschaft, in der ein Überleben nur denen möglich ist, die sich angepasst haben. Getrennt werden diese beiden so unterschiedlichen Landschaften durch eine ausgedehnte Gebirgslandschaft "Die große Barriere" genannt. Die Welt selbst ist der Erde sehr ähnlich, wird aber von Zwillingsmonden beschienen.

Der Osten - die Waldlandschaft

Quelle: http://franzjosefadrian.com/naturwaldzellen/
Der Wald auf der östlichen Seite des Gebirges ist sehr dicht gewachsen und nur wenig schmale Wege führen durch ihn hindurch. Der Wald besteht zum überwiegenden Teil aus Buchen, die teilweise durch Brombeerranken durchzogen werden.
Nördlich des Heimatdorfes von Lisaan (ein kleines, durch Holzpalisaden befestigtes Dorf mit max. 50 kleinen Holzhütten) befindet sich, mitten im Wald gelegen, eine unnatürlich kreisrunde Lichtung mit einem ebenso unnatürlichen, kreisrunden Teich. Dies ist der Teich der Göttin Am’Dara. Auch sonst finden sich immer wieder Wasserstellen im Wald, denn dieser wird von einem breiten Fluss gekreuzt. Während das Wasser des Flusses für Mensch und Tier ungefährlich ist, ist das Wasser des Teiches tödlich, für alle, die daraus trinken.
Einen halben Tagesritt nördlich des Teiches gibt es eine Herberge. Diese liegt an einer viel genutzten Handelsroute zwischen der Stadt K’Mar, die weit im Westen, am Meer liegt und dem Waldland. Folgt man dieser Handelsroute in Richtung K’Mar, gelangt man bald darauf an eine massive Gebirgskette, die „Große Barriere“.

„Die Große Barriere“

Zum Überqueren der Großen Barriere muss man einen Gebirgspass überqueren um die Stadt Sha’Nar zu gelangen. Diese ist eine scheinbar sehr wohlhabende Stadt, die als Zwischenlager und Handelsort für die Händler auf der Handelsroute genutzt. Sie grenzt direkt an eine ausgedehnte Sandwüste, die sich von dort bis nach K’Mar erstreckt und „Die Leere“ genannt wird.

„Die Leere“

Von Holger Reineccius - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=545458
Warum sie so heißt wird recht schnell klar, denn dort findet sich nichts außer Sand!! Keine Pflanzen, keine Kakteen, keine Gräser, Büsche oder Steine – nur Sand, soweit das Auge reicht. Für das Fortbewegen in der Wüste werden Kamele genutzt. Eine Reise über die Mittagszeit ist hier nicht zu empfehlen, da es zu heiß wird. Hier nutzt man die Kamele als Schattenspender, bevor man sich in den Nachmittagsstunden wieder auf den Weg macht. Die Wüste liefert den Tarqit das dringend benötigte Salz zum Handeln. Aus diesem Grund wird die ein kleiner Teil der Wüste, nördlich der „Leere“ auch die Salzebene von Tanut genannt.
Der „Brunnen in der Leere“ ist eine kleine Oase mittig zwischen Sha’Nar und K’Mar, in der Reisende ihre Trinkbeutel wieder auffüllen können. Um diesen Ort zu erreichen, ist eine 5-tägige Reise durch die Wüste per Kamel notwendig, bei der man aber sicherheitshalber das Wasser rationieren sollte. Die Oase besteht aus einzelnen Felsen, graugrünen Pflanzen, einem Baum mit kleinen schmalen Blättern, die ziemlich vertrocknet (und zwischendrin Dornen besitzen) aussehen sowie etwas Gebüsch und hartes Gras. 

Von Imbâbah22, myself - Imbâbah22,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5926286

„Sham’Sa“

Lässt man die Stadt K’Mar im Westen liegen und begibt sich nach Süden, wandelt sich die Wüste mehr und mehr und beginnt felsiger zu werden. Nach weiteren 5 Tagen nähert man sich Sham’Sa, einem Massiv aus Stein. Dieses Massiv ist durchzogen von verschiedenfarbigen Gesteinsschichten. Gelbe, rote und weiße Lagen Gesteins weisen auf die Geschichte dieses Massivs hin. Kommt man näher, erkennt man, dass sich die Landschaft noch weiter verändert. Immer wieder trifft man auf tiefe Einschnitte im den Felsen. Ein wahres Steinlabyrinth aus Säulen, Erkern und natürlich gewachsenen Skulpturen tut sich auf, durch welches man zwangsläufig gehen muss, um auf die sich anschließende Hochebene zu gelangen. Auf dieser Hochebene findet man nur einige wenige verkümmerte Bäume und ein paar Büsche. 








„Saifa’Har“

Von Joachim Himmeröder - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons.,
CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5870268
Weiter südlich liegt der Heilige Berg von Saifa’Har. Die Reise zum Heiligen Berg dauert von Sham’Sa etwa 6 Tage. Die Luft auf dem Weg dorthin ist noch immer ist es ziemlich heiß, jedoch ist das Laufen etwas einfacher, da der Boden steiniger ist und man nicht bei jedem Schritt im Wüstensand versinkt. Trotzdem ist das Vorankommen sehr mühsam, denn man muss immer wieder Umwege durch im Weg liegende Felsen nehmen. Auf dem Weg dorthin wandelt sich die Landschaft abermals. Aus einer hellen, flachen Kieswüste wird, je näher man Saifa’Har kommt, eine dunkle Steinwüste. Das liegt daran, dass der Heilige Berg ein erloschener Vulkan ist und das umliegende Gestein alles dunkles Vulkangestein ist. Der Landschaft ist dann zunehmend mit zerklüfteten Vulkanfelsen bestückt, die sich rund um das Heiligtum von Saifa’Har erstreckt. Nur über verschiedene verschlungene Wege um riesige Basaltbrocken gelangt man zum Eingang in das Vulkanmassiv. Dieses besteht zu einem sehr großen Teil aus geschmolzener und wieder erkalteter Lava. Der Eingang in den Vulkan wird aus erstarrter Lava gebildet. In der Mitte des Vulkans, dessen Kegel nach oben hin offen ist, befindet sich nun ein Lavasee, in welchem noch immer die flüssige Lava brodelt. Dies ist auch die Quelle des Kriegsgottes und gleichzeitig das Herz des Berges.
So, ich hoffe, ich konnte euch die Geographie von Dschanor etwas näher bringen. Morgen erfahrt ihr dann bei Jasmin von Bücherleser, was Low-Fantasy eigentlich ist.

Viel Spaß noch auf der Tour.

Wenn ich noch mehr über die Autorin erfahren möchtet, dann empfehle ich euch die Homepage der Autorin unter https://biancamriescher.wordpress.com. 



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******* GEWINNSPIEL *******


1. Preis: Printbuch "Mitternachtrot" und Tee
2. Preis: E-Book "Mitternachtsrot" und Tee
3. Preis: E-Book "Mitternachtsrot"


Was musst Du tun?
  • Um in den Lostopf für einen der tollen Preise zu hüpfen, hinterlasst einfach einen Kommentar zu folgender Frage unter diesem Beitrag: 
    "
    Welche Frage hättet ihr an die Autorin?"
  • Pro Beitrag auf unserer Blogtour könnt ihr ein Los sammeln. Wenn ihr auf allen sieben Stationen unserer Blogtour teilnehmt, könnt ihr also max. 7 Lose sammeln. :D



Natürlich gibt es auch ein paar Regeln: 
  • Teilnahme am Gewinnspiel erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn (Email: Firebird800@web.de mit dem Betreff: Feenglut Blogtour)
  • Jeder Teilnehmer der an allen Stationen der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. (Bis zu 7 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
  • Die Blogtour läuft vom 18. April 2016 – 24. April 2016
  • Das Gewinnspiel endet am 24.04.2016 um 23:59 Uhr
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 25.04.2016 im Laufe des Tages!

ICH DRÜCKE EUCH ALLEN DIE DAUMEN!!

Kommentare:

  1. Hallo Lesefuchs,

    meine Frage an die Autorin lautet:
    Wie schafft man eine Geschichte zu schreiben, mit soviel Natureigenschaften aus verschiedenen Landgebieten in das Buch miteinzufügen?
    Woher kommen die Ideen, oder ist es wirklich nur eine sehr gewissenhafte
    Recherche?

    Und dir danke ich für diese tollen Einblicke mit der Bildergalerie, der einzelnen Gebiete. Ich finde sowas immer wieder leichter zu lesen, als nur Text.

    Lg Alex Lesebuch

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  2. Hallo Jens,
    wow, da hast du dir ja richtig viel Mühe gegeben. Ich finde die Idee richtig genial die einzelnen Gebiete der Welt einmal vorzustellen. Die Fotos dazu machen gleich wieder Lust in das Buch abzutauchen.
    Liebe Grüße Tanja :o)

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    1. Hallo Tanja,
      danke für deinen Kommentar. :-)
      Hast du auch eine Frage an die Autorin, die ich ihr stellen kann?

      LG
      Jens

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  3. Hallo,

    Vielen dank für den tollen Einblick. Es ist schon ziemlich faszinierend.
    Mich würde es interessieren wie sie auf das Thema gekommen ist? Wie sich die Idee entwickelt hat?

    Lg Stefanie
    stefanie.aden@web.de

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  4. Hallo Jens,

    ich finde auch, dass Du Dschanor ganz toll beschrieben hast. Ich würde gerne von der Autorin wissen, wie sie auf die Namen der Gebiete gekommen ist? Sicherlich hat sie sich von nordafrikanischen Wörtern inspirieren lassen, oder? Haben diese Name eine Bedeutung? Gefallen mir auf jeden Fall gut. Sehr spannend finde ich auch den kreisrunden Teich der Göttin Am`Dara inmitten der Waldlandschaft, der spielt doch bestimmt eine Rolle im Verlauf der Handlung ...

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  5. Hallo Jens,

    dankeschön für den sehr interessanten Beitrag. Meine Frage wäre, ob sie sich vorstellen könnte, mal was ganz anderes zu schreiben, z. B. einen Horrorroman?

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo,

    sehr schöner Beitrag :)
    Mich würde interessieren wie viel Zeit allein die Recherche für dieses Buch in Anspruch genommen hat.

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  7. ob sie denn selber schon einmal in den vorgestellten Orten war?? Das würde mich gerne einmal interessieren. folge auch bei Fb unter Jenny Siebentaler
    LG Jenny

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  8. Hallo,

    ein wirklich interessanter und guter Beitrag über die verschiedenen Landschaften.

    Meine Frage an die Autorin:
    Woher nimmt sie die Fantasie für diese Geschichte und solche Landschaften.

    LG Tina

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  9. Hallo,
    vielen Dank für deinen tollen Beitrag. :)
    Meine Frage wäre: Woher stammen die Namen der Orte, wie Saifa’Har oder die, der anderen Landschaften.?
    Liebe Grüße
    Isabell

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  10. Guten Abend,
    wirklich toller Beitrag. Echt klasse.
    Mich würde es interessieren, wie sie ihre Ideen sammelt bzw. sortiert. =)
    Lieb Grüße
    Jeannine M.

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  11. Beim ersten Lesen habe ich die Karte zunächst absichtlich ignoriert, doch der plötzliche Wechsel von offensichtlicher Wüstenlandschaft im Prolog zur anschaulich geschilderten Waldlandschaft im ersten Kapitel hat mich auf die Geographie der Welt dann sehr neugierig gemacht.
    Schöne Grüße von Bettina Lege

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  12. Hallo,

    mich würde interessieren, wie sie mit Kritik umgeht und ob sie diese in ihre Bücher mit einfließen lässt?

    LG

    LG

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