Mittwoch, 4. November 2015

[Rezension] "Heliosphere 2265: Die andere Seite"

Autor:   Andreas Suchanek
Titel:    Heliosphere 2265 - Die andere Seite (Folge 13)

Genre:  Science Fiction
Verlag:  Greenlight Press

Umfang:        111 Seiten
Preis E-Book:  2,49 €



Zum Inhalt:

Die Enthüllungen von Sarah McCall und die Ankunft des neuen Feindes verändern das Gleichgewicht der Kräfte in der Milchstraße endgültig. Auf der Nova-Station muss Isa Jansen alles tun, damit die Rebellen überleben können. Dazu gehört es, logistische Probleme zu bewältigen, Offizieren zur Seite zu stehen, die alles verloren haben und um die neue Verfassung der Solaren Republik zu kämpfen.
Gleichzeitig erreicht die HYPERION das andere Ende des TRION-Tunnels und begibt sich auf die Suche nach Antworten. In einer feindlichen Zukunft kämpft Commander Noriko Ishida für das Wohl ihrer Crew.



Meine Meinung:
Nachdem der erste Zyklus mit Band 12 so furios geendet hat und die Hyperion sich in eine ungewisse Zukunft aufmacht, war ich gespannt, wie der zweite Zyklus sich anlassen wird - und ich wurde nicht enttäuscht!

Durch den Sprung in der Zeit entstehen zwei getrennte Handlungsebenen: zum einem die Hyperion in der Zukunft, zum anderen Isa Jansen und die Nova-Station in der Gegenwart. Ich finde es sehr gelungen, dass Andreas Suchanek sich in diesem ersten Band der zweiten Staffel auf diese beiden Stränge konzentriert und alles andere ausblendet. So ergab sich die Gelegenheit, noch ein wenig mit den einzelnen Charakteren "zusammen zu wachsen".

Da er mich immer wieder mit kleineren Cliffhangern am Ende eines Kapitels zurück lies, musste ich das Buch einfach "verschlingen" und in einem Rutsch durchlesen.

Die Protagonisten (und das sind eine Menge) mag ich immer mehr. Jeder von ihnen ist in einer eigenen, individuellen Position und muss für sich Dinge tun und/oder entscheiden, die ihn vor Herausforderungen stellt - aber daran wachsen sie. 

Auch lernt man neue Charaktere und Einstellungen von bekannten Charakteren kennen, die den einen etwas mehr, den anderen etwas weniger sympathisch machen.

Fazit:
Ein aus meiner Sicht etwas ruhigerer, aber deshalb sogar etwas besserer Auftakt in einen neuen Zyklus. Ein Cliffhanger am Ende macht Lust auf die weitern Teile und ich freue mich schon jetzt auf Band 14. Klare Leseempfehlung! 4,5 von 5 möglichen Sternen.

Hinweis: Man sollte die ersten Bände gelesen haben, um die Charaktere zu kennen und um in die Geschichte hinein zu finden.



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