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Freitag, 6. März 2015

[Rezension] "Ulldart - Die Dunkle Zeit 6: Die Quellen des Bösen" - Markus Heitz


Autor: Markus Heitz
Titel:  Ulldart - Die Dunkle Zeit 6: Die Quellen des Bösen

Verlag: PIPER
Seiten: 832
Preis Print/E-Book:  12,99 € / 9,99 €


Mit die Quellen des Bösen beschließt Markus Heitz die Reihe um die Rückkehr der Dunklen Zeit auf eindrucksvolle Weise. Das Volk wähnt seinen ehemaligen Kabcar ermordet und greift zu den Waffen um seinen Tod zu rächen. Was keiner ahnt, ist dass Lodrik ein Opfer seines machtbesessenen Sohnes Govan wurde. Dieser und seine Schwester Zvatochna streben die absolute Macht über alle Kontinente an. Während Zvatochna dies auf ihre Art und Weise tut, fängt Govan an dem Größenwahn zu verfallen, bis er sich einbildet selbst ein Gott zu sein. Selbst Nesreca scheint dagegen machtlos zu sein und muss ein ums andere Mal zusehen, wie sein Schützling unbedacht impulsive Handlungen begeht. Da Lodriks Leiche im Steinbruch nicht gefunden werden konnte, tauchen immer öfter Gerüchte auf, dass dieser den Anschlag überlebt hat und nicht tot ist.


Sonntag, 15. Februar 2015

[Rezension] "Ulldart - Die Dunkle Zeit 5: Die Magie des Herrschers" - Markus Heitz


Autor: Markus Heitz
Titel:  Ulldart - Die Dunkle Zeit 5: Die Magie des Herrschers 

Verlag: PIPER
Seiten: 512
Preis Print/E-Book:  9,95 € / 8,99 €




Im 5. Band des Ulldart-Zyklus kommt weiter Bewegung: Mortva übernimmt die Erziehung von Lodriks Kindern - besonders die von seinem Sohn Govan, der über ein enormes Potential an magischen Energien verfügt. Aber auch seine bildhübsche Tochter Zvatochna wird in der Magie unterwiesen.
Lodrik arbeitet derweil daran, seine Gedanken an ein demokratisches Reich voranzutreiben und auf Papier zu bringen. Seine Frau zeigt ihr wahres Gesicht und Lodrik erkennt endlich, welche Intrigen um ihn herum gesponnen werden. Sogar seine Kinder scheinen sich von ihm abzuwenden und schmieden Mordpläne, bis auf seinen geistig behinderten aber sehr starken Sohn Krutor, der ihn abgrundtief liebt.

Freitag, 23. Januar 2015

[Rezension] "Ulldart - Die Dunkle Zeit 4: Unter den Augen Tzulans" - Markus Heitz


Autor: Markus Heitz  
Titel:  Ulldart - Die Dunkle Zeit 4: Unter den Augen Tzulans 

Verlag: PIPER  
Seiten: 512  
Preis Print/E-Book:  10,99 € / 8,99 €




"Unter den Augen Tzulans" bildet den vierten Band der Erfolgsgeschichte rund um den Kontinent Ulldart. 

Die Eroberungen gehen weiter. Lodriks Reich wird, durch die Hilfe von Sinured und den Tzulandriern immer größer. Auch seine untergebenen Tarpoler freuen sich mit ihm. Seine Macht gewinnt noch zunehmend an Einfluss, als er auch noch Vorsitzender des Ulldrael-Ordens wird. Somit kann er diesen auch nach seinen Ideen und Vorstellungen lenken.

Er bringt Reformen auf den Weg, befreit die Menschen von der Knechtschaft und Sklaverei. In dem Buch entwickelt sich sein unehelicher Sohn Lorin prächtig weiter und wird von Matuc, Fatja und Waljakov erzogen. Er bemerkt, dass er magische Kräfte besitzt. Aber auch die ehelichen Kinder von Lodrik haben alle mehr oder weniger gut entwickelte magische Fähigkeiten. Und auch die Geschichte um Torben Rudgass geht weiter, findet er doch endlich einmal eine Frau für sich. Leider bleibt in diesem Band Norina, die ehemalige Geliebte von Lodrik gänzlich verschollen - keiner der Protagonisten weiß, was mit ihr geschehen ist.

Der vierte Band der Reihe gefällt mir wieder deutlich besser als der dritte Band. Lodrik scheint, losgelöst von den Einflüsterungen Nesrecas, eigene Ideen für eine geeintes Reich zu haben. Seine Vorstellungen decken sich aber nicht immer mit den Nesrecas, was dieser aber stillschweigend schluckt. Die Entwicklung der Kinder hat mir sehr gut gefallen. Auch, dass die Charaktere der Kinder so verschieden sind.

Fazit:
Ich bin vom vierten Band wieder deutlich begeisterter. Die Story gewinnt durch die Kinder wieder etwas an Fahrt und auch die verschiedenen anderen Charaktere entwickeln sich wieder weiter. Aus diesem Grund von meiner Seite 4 von 5 möglichen Punkten.

Montag, 22. Dezember 2014

[Rezension] "Ulldart - Die dunkle Zeit 3: Das Zeichen des dunklen Gottes" - Markus Heitz


"Das Zeichen des dunklen Gotts" ist der dritte Band der Erfolgsgeschichte rund um den Kontinent Ulldart von Markus Heitz und ist 2010 im PIPER-Verlag erschienen.

Das Böse droht die Überhand auf dem Kontinent Ulldart zu gewinnen. Die eigene Machtstellung wird dem jungen Herrscher Lodrik zum Verhängnis: Unter dem Einfluss verräterischer Freunde und intriganter Berater hat er sich in einen unberechenbaren Kriegstreiber verwandelt. Seine wahren Gefährten werden verfolgt und geraten in Lebensgefahr. Doch sie geben nicht auf: In der Ebene von Telmaran stellen sie sich Lodriks Heer, und eine vernichtende Schlacht beginnt …

Zentral ist neben dem Thema des Kampfes und des Krieges, auch das Thema Liebe und Freundschaft. Lodriks Freunde versuchen, trotz aller Dinge, die Lodrik tut, diesen davon zu überzeugen, dass er sich auf den falschen Weg, den Weg "Tzulans" begeben hat und ihn vor den bösen Beratern zu schützen. Leider ist Lodrik so blind in einer Wut, dass er zwar feststellt, dass seine seine früheren Freunde und Berater ihn "verraten", setzt sich aber nicht damit auseinander, warum dies so ist. Vielmehr bekommt er das zugeflüstert, was eine neuen Berater ihn zu tun wollen. 

Meinung:
Leider muss ich sagen, dass das gut vorgelegte Tempo in diesem dritten Teil der Geschichte rund um den Kontinent Ulldart etwas an Fahrt verliert. Während des Lesens fragte ich mich ein paar Mal, ob Lodrik einfach naiv ist oder einfach zu dumm, um die teilweise sehr durchsichtigen und vorhersehbaren Ratschläge seines Beraters anzunehmen. Natürlich tritt auch alles so ein, wie es der Berater vorhergesehen hat. Die Eigen- und die Fremdsicht Lodriks driftet hier gänzlich auseinander und man fragt sich "denkt er überhaupt nicht nach, warum sich seine Freunde nach und nach von ihm abkehren"? Diese werden von ihm verstoßen, getötet oder eingekerkert. Seine (Zwangs-)Ehefrau wird auf einmal die große Liebe.

Im dritten Band ist die Story viel zu oft vorhersehbar. Die einzelnen Charaktere bleiben insgesamt ziemlich blass und zehren von der Persönlichkeit, die sie in den ersten beiden Bänden gewonnen haben. Natürlich gibt es auch spannende Momente in dem Buch, die sich flüssig lesen lassen.

Fazit:
Ich bin von dem dritten Band der Reihe leider ziemlich enttäuscht. Die Gründe seht ihr oben. Aber ich werde trotzdem weiter lesen und hoffe, dass die nächsten Bände wieder besser werden. Für dieses Buch gebe ich nur 3 von 5 möglichen Sternen.

Freitag, 21. November 2014

[Rezension] "Ulldart - Die Dunkle Zeit 1: Schatten über Ulldart" - Markus Heitz


Handlung:
Der Herrscher von Tarpol, der Kabcar, ist mit seinem einzigen Sohn und Tronfolger Lodrik sehr unzufrieden. Dieser ist verwöhnt und verbringt den ganzen Tag mit Nichtstun. Seinen enormen Umfang hat es sich im Laufe seines erst 15jährigen Lebens selbst angefressen und ist bei allen nur als der "Keksprinz" bekannt. Sein Vater beschließt, ihn unerkannt als neuen Governeur in eine weit entfernt liegende Provinz zu schicken, wo er sich vom fetten verweichlichten Sohn zu einem Mann entwickeln soll, der es versteht zu herrschen. Gleichzeitig verbindet er damit aber auch die Möglichkeit, seinen Sohn vor einer möglichen drohenden Gefahr in Sicherheit zu bringen, die ein Mönch in einer düsteren Prophezeihung verkündet hat. Laut dieser spielt Lodrik nämlich eine zentrale Rolle mit der Rückkehr der "Dunklen Zeit", die das gesamte Schicksal des Kontinents Ulldart betrifft.

Lodrik macht sich somit widerwillig auf den Weg nach Granburg. Mit dabei ist sein Berater und Lehrer Stoiko und sein hünenhafter Leibwächter Waljakov. Kurz vor seinem Eintreffen in Granburg beobachten die drei wie eine junge, schwangere Frau von Kampfhunden zerrissen wird. Mit einer "Bestrafung" des verantwortlichen Großbauern erreicht er zwar das einfache Volk, zieht sich jedoch den Zorn der Großbauern zu. Auch mit seinen weiteren Reformen findet er in den wohlhabenderen Persönlichkeiten keine Freunde. Bis zum Ende des Buches ist noch nicht zu erkennen, ob die Prophezeihung Lodrik als Auslöser für das Aufziehen einer neuen "Dunklen Zeit" ist oder ob der die Person ist, die die "Dunkle Zeit" verhindern kann. Darüber wird man in den nächsten Bänden der Reihe mehr erfahrenn.

Meinung:
Ich finde, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Die verschiedenen Charaktere (allen voran natürlich der Keksprinz Lodrik, aber auch Waljakov) offenbaren im Laufe des Buches Ihre verschiedenen Charaktereigenschaften. Der zu einem früheren Zeitpunkt untergegangene Gott Tzulan, verantwortlich für die "Dunkle Zeit" versucht zurück zu kehren. Im Hintergrund werden Intrigen gesponnen, die bis zum Ende nicht erkennbar werden lassen, wer zu wem hält - wer zu Tzulan und wer zu Ulldrael betet.

Fazit:
Sehr gut geschrieben mit einer Ungewissheit bis zum Schluss. Ein guter Auftakt, um in die Geschichte einzuführen. 3,5 von 5 Punkten.

Lesenswert ist diese Serie aber allemal!